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19. Oktober 2007

Wirte sollen von Pilgern profitieren

Konferenz in Fürstenwalde zum Jakobsweg

(Märkische Oderzeitung)

 

Von Ralph Look

Frankfurt (Oder) / Sieversdorf (MOZ) Über Möglichkeiten zum praktischen Aufbau des Jakobsweges in Ostbrandenburg soll am kommenden Donnerstag, 25. Oktober, auf einer eintägigen Konferenz in Fürstenwalde beraten werden. Der Jakobsweg in Ostbrandenburg hat viele Aspekte - beispielsweise christliche und sportliche. Auch über diese Themen will man bei der Konferenz im Fürstenwalder Dom beraten, doch im Zentrum sollen zunächst auch praxisnahe Fragen stehen: "Wie kann die Installation und Eröffnung der Strecke durch Ostbrandenburg vorangetrieben werden? Welche Maßnahmen müssen eingeleitet werden, um ihn als modernen Erlebnis- und Pilgerweg  auszubauen?". erläuterte Kathrin Fenner von der Zeitschrift Brandenburg, die zusammen mit der Europa-Univetsität Veranstalter der Tagung ist. Die Route ist zwar rekonstruiert worden, aber noch nicht ausgeschildert. Denn die Frage, wer auf welchen Abschnitten die Haftung  übernimmt wurde noch nicht geklärt. Schließlich wird es bei der Tagung auch um die Frage gehen, ob und wie der Jakobsweg das Gastgewerbe stärken kann. Wissenschaftler,  Studenten, Tourismus Experten, Raumplaner, Kulturakteure, Politiker, Kirchenvertreter sowie Wanderer wollen auf der Tagung über das Projekt diskutieren. Die Europa-Universität hatte im Auftrag des Regionalmanagements Oderland-Spree eine Studie zum touristischen Potenzial des Jakobsweges in Ostbrandenburg erstellt. Vor allem die touristischen Perspektiven stießen in der Region auf Interesse. Nun soll es bei der Tagung im Fürstenwalder Dom um die Umsetzung gehen. Eröffnet wird die Konferenz um 9.30 Uhr u.a. durch Prof. Ulrich Knefelkamp, Leiter der Uni-Forschungsgruppe und Fürstenwaldes Bürgermeister Manfred Reim sowie die Kirchenvertreter Pater Dr. Javier Aldave (katholische Gemeinde) und Frank Schürer-Behrmann (evangelische Gemeinde). Um 10 Uhr werden Vertreter verschiedener Jakobs-Vereinigungen ihre Erfahrungen beim Aufbau der Pilgerwege in Deutschland, Polen und Spanien schildern. Über den Jakobsweg in Oder-Spree spricht um 11.30 Uhr Laura Murzik von der Universität Viadrina.
Nach der Mittagspause werden Arbeitsgruppen gebildet; in einer wollen Tourismus-Experten über mögliche Angebote entlang des Weges beraten, in der zweiten Gruppe werden Kirchenvertreter und Kommunalpolitiker über den Beitrag von Kirchen und Kommunen zu den Jakobswegen diskutieren.
Nach der Kaffeepause werden die Gruppenergebnisse vorgestellt. Der Tag endet mit der Eröffnung  der Ausstellung "Der Weg beginnt vor der Haustür - Auf dem Jakobsweg durch Ostbrandenburg". Die Tagung ist öffentlich, die Teilnahme ist kostenlos. Bislang liegen mehr als 60 Anmeldungen vor.

Die Märkische Oderzeitung im Internet:
www.moz.de