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20. Dezember 2008

Kunststandort Dötlingen dokumentiert

Stiftung: Neues Buch „Künstler der Gegenwart“ offiziell im Heuerhaus vorgestellt – 29 Portraits

(Nordwestzeitung)

 

Fast 100 Seiten ist das Buch stark. Die Dötlingen-Stiftung zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden

 

Dötlingen – Die Geschäftsführung der Dötlingen-Stiftung, Thea Freiberg, kennt nun wirklich die Dötlinger Kunstszene. Wenn sie sagt: „Ich habe ja gar nicht gewusst, was die alles machen“, ist das allein schon ein großes Kompliment für das neue Buch „Dötlingen – Künstler der Gegenwart“. Am Freitagnachmittag hat die Stiftung es gemeinsam mit Verleger Bernd Oeljeschläger (Wildeshausen) und dem Autor Peter Kratzmann (Dötlingen) im Dötlinger Heuerhaus vorgestellt. Ebenfalls zugegen: die meisten der 29 vorgestellten Künstlerinnen und Künstlern die in der Gemeinde leben oder hier ihre Wurzeln haben.

„Es ist ein wunderschönes buch geworden“, strahlte Freiberg. Der Vorsitzende des Beirates der Dötlingen Stiftung, Harald Meyer, erinnerte daran, dass das Werk knapp 100 Seiten stark, eine lange Vorgeschichte habe. Das Buch dokumentierte die Bedeutung des Kunststandortes Dötlingen. Besonders dankte Meyer Jürgen Weichardt und Dr. Ewald Gäßler, die als Jury die Qual der Wahl hatten. Das Buch zeige, was für ein kreatives Umfeld Dötlingen auch heutzutage biete. Meyer hoffte, dass die Leser auch den Kontakt zu den Künstlern suchen werden: „Dann hat das Werk seinen Zweck erfüllt“. Möglich wurde es durch die finanzielle Unterstützung von Exxon Mobil.

Meyer erinnerte an die Geschichte der örtlichen Kunstkolonie vor rund 100 Jahren. 2008 wurde Dötlingen dafür in die Europäische Vereinigung der Künstlerkolonien aufgenommen. Nachdem hinter den Kulissen lange um die Kriterien für die Aufnahme der Künstler ins Buch gerungen worden war. Sei es zuletzt ganz schnell gegangen, so Bernd Oeljeschläger. Er lobte Peter Kratzmann, dem es gelungen sein, für jeden Künstler einen „individuellen Zuschnitt“ in intensiven Einzelgesprächen gefunden zu haben.

Kratzmann, freie Journalist, hatte Anfang September seitens der Stiftung den Auftrag erhalten, die Porträts in Text und Bild zu erstellen. Er bezeichnete die Arbeit am Buch als „besondere Erfahrung“ und betonte die enge Absprache mit den Porträtierten. „Es ist ein Buch der Künstler“, so der Dötlinger.

 

Ab sofort ist es in Dötlingen im Hofladen Krebs und im Heuerhaus erhältlich, in Neerstedt im Rathaus und in der dortigen Volksbank sowie überall im Buchhandel. 11,80 Euro kostet das Buch, die Auflage beträgt 600 Stück.

 

Die Nordwestzeitung im Internet:

www.nwzonline.de