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01. Dezember 2004

Das Blatt, für das Rilke und Modersohn arbeiteten

Nach drei Jahren Pause ist die Publikation "Niedersachsen" erneut auf dem Markt.

(Die Welt)


Wildeshausen - Mehr als ein Jahrhundert lang prägte es das Heimatbewusstsein der Niedersachsen wie kaum ein anderes Blatt: Nach drei Jahren Pause ist die Publikation "Niedersachsen" jetzt erneut auf dem Markt. Für sie arbeiteten berühmte Persönlichkeiten wie Rainer Maria Rilke und Paula Modersohn-Becker. In diesen Tagen erscheint die dritte Ausgabe. "Wir sind überzeugt, dass das Land eine solche regionale Zeitschrift braucht und wir etwas bewegen können", sagt Volkskundler Bernd Oeljeschläger, der gemeinsam mit dem promovierten Kulturhistoriker Nils Aschenbeck die Zeitschrift verlegt. Schon jetzt hat die "Zeitschrift für Kultur, Geschichte, Heimat und Natur", so der neue Untertitel, mehr als 1.000 Abonnenten. Die 1895 von den Brüdern August und Friedrich Freudenthal ins Leben gerufene Publikation versteht sich, so Oeljeschläger als "Motor für die niedersächsische Heimat- und Kulturarbeit". Das Regionalmagazin, das auch Verbandsorgan des Niedersächsischen Heimatbunds ist, befasst sich mit Niederdeutsch und Denkmalschutz ebenso wie etwa mit aktuellen Ausstellungen und für die Region wichtigen Persönlichkeiten; zudem werden bewusst politische Themen aufgegriffen. "Wir wollen nicht nur die Schönheiten Niedersachsens zeigen, sondern auch die Finger in offene Wunden legen, um wirklich etwas zu erreiche", sagt Oeljeschläger.


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